Außenstelle Fuchsbau
Die Außenstelle "Fuchsbau" befindet sich im Tirolerweg 2 in Türkheim. Dort werden bis zu 25 Kinder betreut. Die Einrichtung verfügt über einen allgemeinen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, einen Bewegungsraum und zwei Hausaufgabenräume. Der kleine Garten auf der Südseite wird gerne von den Kindern genutzt.
Wie wir arbeiten:
Unser Bild vom Kind:
Jedes Kind wird respektiert als eigenständige und individuelle Persönlichkeit. Kinder haben ein Recht auf Teilhabe, Selbstbestimmung und Partizipation. Sie befinden sich in einem vielfältigen Lernprozess. In sozial-emotionaler Hinsicht entwickeln sich die Fähigkeiten zur Regulierung von Emotionen und zum Perspektivwechsel, auch zur Abstraktion und zur Selbstreflexion. Dies ist ein prozesshaftes Geschehen, das feinfühlig und wohlwollend begleitet wird, immer im Bewusstsein der Prozesshaftigkeit.
Pädagogik:
Wir arbeiten bedürfnis– und situationsorientiert. Das bedeutet, dass wir als familienergänzende Einrichtung die Bildung und Erziehung begleiten und unterstützen nach den jeweiligen Bedürfnissen des einzelnen Kindes. Im Alter von 6 – 10 Jahren bestehen besondere Bedürfnisse nach Bewegung, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit. Regulierung von Emotionen wird erlernt, das Selbstbild entwickelt. Dies sind Prozesse, die maßgeblich wichtig sind für den weiteren Lebensweg.
Dabei verstehen wir uns als Begleiter und Moderatoren und geben Impulse für die Kinder. Die Kinder geben den Weg vor, sie sind selber Experten in der Gestaltung ihres Alltages. Die Mitarbeiter/innen sind unterstützend und beratend an der Seite der Kinder. Unsere Maxime lautet: So wenig direktive Lenkung wie möglich, damit sich Selbstvertrauen und Selbständigkeit der Kinder entwickeln können. Hierbei sind auch Grenzen nötig, sowie eine stabile Tagesstruktur, die Kindern Halt und Sicherheit geben.
Die Kinder lernen in diesem Alter, dass ihre „eigene Freiheit dort endet, wo die Freiheit des Anderen beginnt“ (Immanuel Kant). In diesem Prozess ist viel Moderation nötig, wenn die Kinder „streiten lernen“. Eine gesunde Streitkultur zu etablieren, ist uns ein Anliegen. Besonders wichtig ist uns die Entwicklung eines positiven Selbstbildes.
In unserer täglichen Arbeit orientieren wir uns an den Stärken der Kinder. Das bedeutet: die Kinder entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen und mit wem sie spielen wollen.
Die Kinder sollen sich im Hort wohl fühlen, gerne herkommen und sich geborgen fühlen.

